[Aufgabenstellung: "Schreibe einen Pressetext für eine fiktive Ausstellung der gewählten FotografInnen"]
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CARTIER-BRESSON: Das Auge des Jahrhunderts
Sevilla 1933. Spanien nach dem ersten Weltkrieg, ein Ort der Zerstörung und Trostlosigkeit. Verputz blättert ab, Trümmer und Ruinen wohin das Auge reicht. Aber das Auge von Henri Cartier-Bresson reicht eben noch das entscheidende Stück weiter: Er blickt durch die zerbombte Wand und sieht das Menschliche in einer entmenschlichten Kulisse. Spielende Kinder, Lachen, Leichtigkeit.
50 Jahre reiste der französische Fotograf durch die Welt – von China über Indonesien und Italien nach Mexiko – und brachte uns Bilder von politischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf unschuldige Menschen. Er rückte immer die individuelle Komponente in seine schwarz-weiß Bilder, blieb nie an der Oberfläche, kam mit dem Sucher seiner Leica ganz nahe ans Geschehen heran.
Die Ausstellung „Die nackte Wahrheit – Cartier-Bresson“ bringt erstmals eine umfassende Gesamtschau des Ausnahmekünstlers nach Österreich.
Vom 5.Mai bis zum 5.Juli im Kunsthaus Wien.
Eintritt: 17.- (Studenten: 12.-)
Fotografieren verboten.
